AaBeCe

Eine Sammlung von Eindrücken und Gedanken die es nicht in ihren eigenen Blogartikel (oder auf Facebook) geschafft haben und ein paar neue alte Photos. 

Avocados: klein, mittel, gross, eier-, birnen, tropfenformig, rund, glatt, knubbelig, grün, braun, olive, schwarz. Aber immer billig und reif. Ah, wie werd ich sie vermissen.

Brüllaffen: ich war schon immer ein Affenfan und die direkte Begegnung mit ihnen in der Conservation Area in Belize war ein Highlight. Aber auch an vielen anderen Orten haben wir sie im Freien beobachtet, beschmunzelt und bestaunt. 

Costa Rica: ein tolles Land aber wir waren zur falschen Zeit (Regen) mit dem falschen Budget am falschen Ort (Touris, Touris, Touris). Bin mir sicher wir werden irgendwann zurück kommen und uns andere Teile des Lands anschauen. 

DEET: Michael hatte es gut gemeint und uns mit nem ganzen Karton versorgt. Ich hasse das klebrige Zeug und bin mir sicher, dass das ungewollte Einatmen die Hälfte unserer Krankheiten verursacht hat. Und gestochen wurde ich doch….

Español: es hat ein bisschen gedauert aber dann war das meiste vom Spanisch LK, JKG, Dr Wilhelm wieder zurück. Unglaublich was einem manchmal für Vokabeln wieder einfallen….Danke an Escuela Sisai und Herberth und Yaneth für den tollen Unterricht und die abwechslungsreichen Aktivitäten! 

Früchte: die Riesenauswahl an exotischen frischen Früchten wird uns mit Sicherheit fehlen. Sowohl morgens zum Frühstück aber vor allem während dem Tag wenn man genug Wasser getrunken hat und keine Limo, Cola etc will (und es für ein Bier noch ein bisschen früh ist)-dann passt ein Fruchtsaft (mit Wasser oder Milch, mit oder ohne Eis und Zucker) immer. 


G
racias: werde ich nie wieder sagen können ohne mich dabei ein bisschen zu verbeugen. Gracias Mika 😘

Handeln: während es im Urlaub ja ab und zu ganz unterhaltsam ist auf einem Markt den Preis von einem Schal ein bisschen runterzuhandeln wird dies ermüdend wenn die Preise für alles um einen rum “flexibel” sind. Man überlegt die ganze Zeit ob man gerade fair oder überbezahlt hat, läuft zwischen Ständen rum um vielleicht irgendwo ein bisschen was zu sparen und fühlt sich als Gringo dem sie das Geld aus den Taschen ziehen wollen. Ich denke es ist toll, dass in den meisten der Länder die wir besucht haben die Eintrittspreise zu Sehenswürdigkeiten für Einheimische geringer sind und wir als Besucher, die um einiges mehr verdienen und es und leisten können zu reisen, mehr bezahlen. Aber bei Wasser, Lebensmitteln, Transport hätte ich gerne nen festen Preis, damit ich mich nicht wie zuvor beschrieben fühle. Beispiel Flughafen in Cusco, wo es keinen zentral geregelten Taxistand gibt: 60 Soles wurden uns im Flughafen für die Fahrt in die Stadt genannt. Vor’m Flughafen waren es noch 40 Soles und 50 Meter weiter waren wir dann stolz, dass wir jemanden für 20 Soles fanden. Im Hotel wurden wir dann aber gleich belehrt, dass auch das zu viel war – 10 Soles sei Standard. Ein Sechstel, ein Unterschied von USD 17….
Und dann gibt es noch die Fälle wo der Tourist mehr oder weniger formal dazu gezwungen wird eine zusätzliche inoffizielle Durchfahrtsgebühr zu berappen – an Grenzen, Brücken oder selbstgebauten “Baustellen”. Über die Zeit hat dies sehr zu unserer Reisemüdigkeit zugetragen. 



Inka Kola: bäh



J
apanisch: sollte man in Mexiko besser nicht essen, in Peru schon.



Klimaanlage: war das einzige grössere Problem das wir mit El Carro hatten. Und da sogar ich bei der mittelamerikanischen Affenhitze Klimaanlage brauche, waren wir froh, dass sie im zweiten Anlauf ordentlich repariert wurde. 



Llamas: von USA bis Peru, Michael will sie alle knutschen

Mahahual (El Placer): unser Lieblingsstrand in Mexiko


Nicaragua: überraschenderweise eines unserer Lieblingsländer auf der Reise und unsere stärkste Empfehlung wenn jemand in die Region reisen möchte. Leon und Granada sind zwei wunderschöne und sehr unterschiedliche Städte, tolle Vulkane zum bewandern, relativ sicher, und am Meer waren wir leider nur kurz aber es soll aber viele tolle Strände geben. 

Oh wie schön ist Panama: jemand sollte mal den panamaischen Souvenirhändlern von Janoschs Geschichte erzählen Zumindest bei deutschen Touristen könnten sie damit ein Vermögen machen. Und schöner wären die Sachen auch. 



Penisneid: ich habe gelernt, dass man es vermeiden sollte sich mit anderen Reisenden zu vergleichen. Es gibt immer jemanden der länger, weiter, grösser unterwegs ist, bei dem der Sonnenuntergang besser war, der nen Quetzal gesehen hat, der den gefährlicher Vulkan hoch ist und das Alpaca nicht nur gestreichelt sondern dann auch gegessen hat. Jeder entscheidet sich aus seinen eigenen guten Gründen zu Budget, Transportmittel, Unterkunftsstandard, Reisedauer, Orten und man kann daraus gute Inspirationen und Informationen ziehen aber sollte dann sein Ding machen. 

Gilt auch für “viajar”


Quetzal: ich glaub einmal hab ich einen gesehen-aus 300m Entfernung, von hinten, nachts!

Reisebudget: überzogen….

Nein, keine Halskette sondern Buchhaltungssystem der Inka mit Knoten in Wollfäden

Souvenirs: sollte man am besten erst gar nicht anfangen zu kaufen, denn wenn man erst mal ein paar hat fallen einem immer mehr Leute ein für die man doch was mitbringen sollte. Haben festgestellt, dass viel Kleinkram der auf “Handwerks”märkten verkauft wird von Mexiko bis Peru identisch ist (Ursprungsland meist Ecuador). Wir freuen uns am meisten (wenn es denn ankommt) auf unseren Kaffeesack aus Guatemala und Keramiken aus El Salvador (und hot sauces aus jedem Land). 



Tacos: al pastor, al arabe, lechon, cochinita pibil, relleno negro, carnitas, knochenmark, fisch, carne asada, cuy, pollo asado, koreanisch-fusion, chicharrones, irgendwasanderesichglaubsiehatschweingesagt. Wo geht’s zum nächsten Tacostand?!

Ungeziefer: trotz Mosquitospray wurden wir immer wieder gut zerstochen. Am schlimmsten waren die roten Bremsen in Mexiko am Strand und die unsichtbaren Mini Stechmücken in Panama. 

Vulkane: haben im “was ist besser: Pyramiden oder Vulkane” gewonnen. 

Wer’s bis hier hin geschafft hat bekommt nur das beste aus unserem Photoarchiv
 

Winter: der in Minnesota-nein danke. Aber nach einer verpassten freuen wir uns schon auf die nächste Skisaison!

Xela: unser Zuhause während drei Wochen, wohltuende Kühle, keine Mosquitos, atemberaubende Vulkane und Hochland, Bagel, Escuela Sisai, Sarah & Mika, Clara y Tinto, Casa Xelaju, eigene Küche, Doña Pancha, 1.Liga Fussball, interessante Feiertage…..ah ja, und Hunde, Böller, streikende Müllmänner und sintflutartige Regengüsse



Y: ich weiss immer noch nicht wie man Ypsilon auf Spanisch sagt….

Zelten: ah ja, da war doch was…

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